2011-08-02

I love Morocco – Trainer Team Tour 2011


Wir schreiben den 22. Juli 1011, 17.00 Uhr, Treffpunkt Bayerhalle. Nach einem verpatzten Start (sorry nochmal Thomas ;D) ging es im zweiten Anlauf endlich los: Wir, Michelle Augustin, Laura Gallegos-Fernandez, Joyce Gallagher, Sarah Reuber, Frederic Nierstenhöfer und unser Reiseleiter, der all das möglich gemacht hat, Amine Simoh, machten uns nach einem halben Jahr Planung endlich auf die abenteuerliche Reise ins 1000-und-eine-Nacht-Land Marokko. Dort erwartete uns Amines Familie (Onkel Malik, Tante Miriam, Cousin Omar (10) und Cousine Zaineb (7)), bei der wir die nächsten 10 Tage verbringen wollten.
Schon von Anfang an versprach es eine aufregende und erlebnisreiche Reise zu werden, da wir vollkommen ins Ungewisse fuhren. Am Flughafen Düsseldorf Weeze ging unser Flieger (mit Verspätung) Richtung Spanien, Malaga – unser zweiter Zwischenstopp. Leider verpassten wir um 0 Uhr den letzten Zug, das bedeutete also sich zu 6st in ein Taxi zu quetschen (der Boden war unbequem!), was wir in den nächsten Tagen noch öfter vor uns hatten. In Algeciras verfolgte uns das Pech weiter, denn es war inzwischen 2.30Uhr nachts und die nächste Fähre kam um 7 Uhr – also hieß es Warten! War ja nicht so, dass wir vollkommen erschöpft waren … ;D
Aber nein, nach 6 Stunden Warten fuhren wir nach Ceuta über, über die Grenze nach Marokko (man, war Ämin glücklich ;D) und dann war die schwerste Hürde überwunden. Amines Onkel und Cousin holten uns ab und nach einer Stunde Fahrt (inzwischen war es 10 Uhr morgens) waren wir endlich in Tetouan in dem Zielhaus angekommen, wo wir in Amines liebevoll eingerichteter Wohnung leben durften.
Empfangen wurden wir mit einem unglaublich leckerem Frühstück, was es von nun an jeden Tag geben würde. Dabei lernten wir dann auch Amines Tante und Cousine kennen. Wir alle hatten vorher MEGA Angst, dass wir uns falsch verhalten könnten, aber wir wurden so herzlich und liebevoll empfangen, dass wir sofort alle Angst verloren und uns einfach wohlfühlen konnten.
Statt zu schlafen, was wir eigentlich wirklich gebraucht hätten, ging es direkt an den wunderschönen Strand, eine der schönsten Seiten dieses Urlaubs Meer, Sonne, Strand. Und schon gab es neben dem Kamelreiten die ersten Sonnenbrände. Klar, dass wir abends, nach einem unglaublich leckerem Abendessen und dem kurzen Genießen des wunderschönen Ausblicks vom Dach, tot müde ins Bett fielen.
Am zweiten Tag hieß es gleich wieder Strand, diesmal mit Onkel, Cousine und Cousin. Abends hatten wir dann Zeit, uns unsere Stadt Tetouan genauer anzusehen. Ein krasses Erlebnis für uns, da wir bemerkten, dass es besonders hier den Unterschied zwischen arm und reich gab, manchmal von einer Straße zur nächsten, sogar von Tür zu Tür.
Übrigens, nebenbei: In Marokko scheinen Menschen weder Verkehrsregeln, noch Sicherheitsregeln, noch Öffnungszeiten zu kennen. :D
Der dritte Tag begann mit einem neuen, wunderschönen Strand, den wir von nun an nur noch besuchten. Auf dem Weg dorthin erlebten wir eine Überraschung: Der König war da! So konnten wir auch etwas über Politik und die Vergangenheit Marokkos lernen. Abends besuchten wir die Strandpromenade in Martil, einer Stadt neben Tetouan.
Der vierte Tag war eher unspektakulär, ein wunderschöner Tag am Strand und den Abend verbrachten wir dann mit der Familie beim Grillen auf dem Dach, wo wir ihnen unseren deutschen Kanon Mango-Mango beibrachten.
Den Morgen des fünften Tages verbrachten wir am Strand bei einem Strandfrühstück, wo wir dann auch Taekwondo-Bilder machten. ;D Nachmittags machten wir uns dann auf den Weg in die Stadt zum Shoppen – aber wir wurden nicht ansatzweise fertig! Und Abends ging es dann zu McDonalds – wir konnten es einfach nicht lassen! Und prompt sprengten wir mit 10 Personen die Kasse, die nicht über 500 DHM = 50 € ging … wir mal wieder. ;D
Also ging der Shoppingwahn gleich am nächsten Tag weiter. Dafür ließen wir sogar den Strand ausfallen und nach einem Stopp an einem Ort mit einem wunderschönen Ausblick über Tetouan ging es ab in die Stadt – und dabei sahen wir wirklich die hintersten Ecken. Wir schleppten Amine wirklich von Laden zu Laden. Danke nochmal für dieses Opfer, Amine, du hast uns echt glücklich gemacht. ;D Mensch, haben wir viel gekauft. :D
Am nächsten Morgen fuhren wir dann sofort wieder an den Strand, diesmal war es bewölkt, aber trotzdem warm. Und die Wellen waren riiiichtig toll! Den Abend verbrachten wir beim Kuskus-Essen mit der Familie. :‘)
Auch der siebte Tag begann mit einem Strandfrühstück bei Sonnenschein und dann eröffneten wir Amine unser kleines Dankeschön: Eine Jetskifahrt, die er sich schon so lange gewünscht hatte. Und nicht nur Amine hatte seinen Spaß: Jeder durfte mal mitfahren und wir waren uns am Ende einig: Ein richtig tolles Erlebnis, das man wenn möglich auf jeden Fall machen sollte! Das Abendessen fand diesmal nicht zu Hause statt, sondern bei Pizza Hut. Ein schöner Abend, da wir einfach mal zusammensitzen und uns unterhalten konnten. :D
Den nächsten Tag verbrachten wir zu Hause. Erst einmal schliefen wir aus und dann gingen wir aufs Dach, wo wir uns eine Wasserschlacht lieferten und danach weiter bräunten. Am Abend fuhren wir zum Aussichtsplatz über Tetouan, wo wir uns den Sonnenuntergang ansehen und einfach unsere Seele baumeln lassen konnten.
Und dann war auch schon unser letzter Tag gekommen: Morgens früh zum Strand bei einem letzten Strandfrühstück, noch ein letztes Mal in die Sonne legen und die Wellen genießen und dann hieß es Abschied nehmen vom Strand. Den Abend verbrachten wir natürlich mit der Familie beim Kartenspielen. Als kleines Geschenk von der Familie bekam jeder von uns ein marokkanisches Gewand und eine Kette. Eine wirklich tolle Geste, über die wir uns unglaublich gefreut haben! Wir wussten auf jeden Fall, dass wir nicht nur die Sonne und den Strand vermissen würden, sondern auch Amo (Onkel) Malik, Chalzu (Tante) Miriam, Omar und Zaineb.
Ja, und an Tag 11 hieß es dann: Ab geht’s Richtung Heimat. Um 5 Uhr Ortszeit aufstehen (blöde Zeitverschiebung!), mit dem Taxi zur Grenze (nach einem kurzen Stopp am Strand ;D), über die Grenze, um halb 12 mit der Fähre nach Algeciras, dann mit dem Bus nach Malaga und abends um neun Uhr (mit Verspätung!) mit dem Flugzeug nach Düsseldorf Weeze. Dort wartete dann Joyces Eltern mit einem liebevoll gestalteten Schild auf uns und brachten uns heile und völlig erschöpft am 3. August 2011 um 01.00 Uhr nachts an der Bayerhalle an. Und dann wollten wir nur noch schlafen.
Fazit: Erst einmal VIELEN DANK Amine. Ehrlich, danke. Für diesen wundervollen Urlaub, dafür, dass du auf uns aufgepasst hast, uns alles erklärt hast, für uns da warst. Dass wir deine Familie kennenlernen durften und so viel mehr von Marokko und den ganzen Traditionen. Es war ein wundervoller Urlaub und wir sind alle mehr als froh, dass wir Teil davon sein durften.
Auf dass es vielleicht nächstes Jahr wieder nach Marokko geht …

An dieser Stelle kann man nur sagen " Bilder sagen mehr als Tausend Worte" hier die Links:

Marokko 1

Marokko 2

:D

Anmelden

Direkt zu SPORT-ID
Benutzername
Passwort Passwort vergessen?