2011-06-26

Unser erstes Mal in Burghausen



Nach langer Vorbereitung und riesiger Vorfreude war es endlich so weit: Vom 23. bis 26. Juni ging es für die Trainer und Co-Trainer des SV-Bayer Wuppertal, Amine Simoh, Jan-Christoph Hebig, Laura Gallegos Fernandez, Kübra Balak, Sarah Reuber und Michelle Augustin, ab nach Burghausen (Bayern), auf das DSJ-Jugendevent 2011. Aus ganz Deutschland kamen hier ca. 1300 Sportler aller möglichen Sportarten zusammen, um ein gemeinsames Wochenende voller Sport und Spaß zu verbringen und natürlich auch etwas dazuzulernen.
Los ging es am 23. Juni um 21 Uhr mit dem Zug nach Köln zum Treffpunkt der NRW-Jugend, wo zwei riesige Doppeldecker-Reisebusse warteten, die uns dann über Nacht nach Burghausen an die österreichische Grenze brachten.
Um 7 Uhr morgens des 24. Juni kamen wir endlich in der Johannes-Hess Grundschule an (manche von uns noch voll im Flow … :D), mehr oder weniger ausgeruht vom Schlafen auf oder unter den Sitzen. Aber Zeit zum Ausruhen blieb nicht, es ging gleich los, um alles zu erkunden, da die komplette Stadt vom Jugendevent eingenommen war und es an jeder Ecke etwas zu finden gab. Die Eventmeile fanden wir als erstes, wo es dann von Taekwondo über Tauchen bis zu Bogenschießen alle Sportarten gab, die man sich nur vorstellen konnte. Hier konnte alles getestet und Infos ausgetauscht werden. Bei Sonnenschein und gutem Wetter lieferten wir uns also eine Wasserschlacht auf dem Spielplatz und mussten schließlich völlig durchnässt wieder zurück.
Da wir uns leider trotz dem super Gruppenleiter Amine und dem Stadtplaner Jan völlig verlaufen hatten, verpassten wir prompt die Begrüßungsrede und erfreuten uns stattdessen am wunderbaren Ausblick der Burghausener Burg, die längste Burg Europas, wo wir dann schließlich landeten. Aber wir haben es nicht bereut, denn auch die nächsten Tage verschlug es uns des Öfteren dorthin. :D
Nach einem Mittagsschläfchen ging es weiter zum Tauchen, worin sich Laura, Amine, Jan und Kübra erstmals versuchten. Allen hat es super gefallen, ein tolles Erlebnis.
Und dann begann der Regen, der auch das komplette Wochenende nicht mehr aufhören wollte.
Abends fand eine Kampfsportvorführung statt, wo es neben Judo, Ju-Jutsu und Karate natürlich auch Taekwondo gab. Das Team aus Bayern, das uns nicht unbekannt war, zeigte hier sein Können und vertrat unsere Sportart würdig. Danach fielen wir alle völlig kaputt in unsere Schlafsäcke.
Der 24. Juni begann sofort mit einem Workshop. Wir belegten Speed-Badminton und waren alle total begeistert. Auch das Wassertreten im eisigen Wasserbecken tat gut (jedenfalls den Meisten …) und der nächste Workshop fand bereits nach dem Mittagessen statt. Diesmal probierten wir uns im Ju-Jutsu (wo unser Stadtplaner nette Bekanntschaften machte) und stellten fest, dass sich diese Sportart und Taekwondo gar nicht so sehr unterscheiden. Es war sehr interessant, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten kennenzulernen.
Am Abend hieß es dann – Party! Unsere Landessportjugend startete eine NRW-Session und schon die Vorbereitung darauf war lustig – einige von uns brauchten 3 Stunden, andere setzten sich hin und waren fertig … :D Die Party fand in der Messehalle statt, wo es eigentlich immer Mittagessen gab (das übrigens fast immer super lecker war). Die Location war für 600 Besucher genau passend, die Party war klasse nur leider viiiiel zu kurz! Auch die After-Show-Party war super und nicht so kurz wie gedacht ... ;D
Am nächsten Morgen fiel das Aufstehen natürlich seeehr schwer, aber es wartete der letzte Workshop – Rollstuhl Basketball. Ein sehr interessanter Sport, der viel Übung benötigt und wirklich nicht einfach ist, aber alle hatten ihren Spaß. Den Nachmittag verbrachten wir am Badesee, der zwar kalt war, jedoch das Ambiente sehr schön. Zwar war das Wetter nicht perfekt, doch es ließ sich aushalten.
Der letzte Abend war der Höhepunkt. In der Altstadt gaben Clueso und Die Fantastischen Vier ein Konzert, wo alle Jugendeventteilnehmer kostenlos hinkonnten – ein perfekter Abschluss für ein tolles Wochenende!
Ja, und am Morgen des 26. Juni hieß es dann packen, ein unglaublich leckeres Frühstück in der Messehalle und noch einmal kurz zur Grenze (und ein Stück darüber, denn hey, man will ja was von Österreich sehen … :D) und dann ging es um 11 Uhr wieder zurück nach Köln. Somit waren alle Punkte auf unserer Checkliste erledigt....(check) ;)
10 Stunden Busfahrt voller Werwolf-Spiele und dann kamen wir endlich, völlig fertig und müde, in Köln an. Kurz noch etwas essen und dann ab mit dem Zug nach Wuppertal.
Zum Schluss lässt sich sagen, dass es ein unvergessliches, einzigartiges und tolles Wochenende war. Tolle Stadt, super Organisation, klasse Workshops und überhaupt eine wunderbare Stimmung. Und wir hoffen wirklich, dass wir nächstes Mal wieder dabei sind … diesmal vielleicht ohne Verlaufen …

… und wie lösen wir das Problem? – Schere, Stein, Papier, Echse, Spock! :D

Michelle Augustin

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