2009-08-22

 

2009-08-22

 

 

Unser erstes Mal.

Los ging es am Freitag, den 21. August 2009. Betül, Kübra, Laura, Michelle, Sarah und Kira und natürlich, um den Hahn im Korb auch noch zu erwähnen, Amine, machten sich auf den Weg in ein gemeinsames Wochenende.
Nachdem alle mehr oder weniger pünktlich am Treffpunkt ankamen, fuhren wir mit dem Bayerbus los nach Hinsbeck. Dort fand das jährliche ImpulsSport Jugendevent statt, an dem wir alle, Amine ausgenommen, zum ersten Mal teilnahmen. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei McDonalds, wo wir überraschenderweise als neue Burgertester auserkoren worden waren und die Essenspause deswegen länger als geplant gedauert hatte, war die Fahrt ziemlich entspannend. Auch, wenn wir uns zwischenzeitlich gefragt hatten, ob Amine sich auch sicher war, dass er richtig fuhr. Endlich angekommen wurden wir gleich wie V.i.P.s behandelt. Von einem Maskottchen begrüßt bekamen wir unsere Armbändchen und die „wunderschönen“ grünen T-Shirts. Und natürlich wurden noch Fotos für das „RealityVZ“ gemacht, dem SchülerVZ bzw. StudiVZ des Jugendevents. So kam es dazu, dass wir alle einen eigenen Plauderkasten besaßen und sogar die ein oder andere von ihrem Traumtypen angeschrieben wurde.
Ein wenig Zeit zum Umsehen hatten wir natürlich auch noch. Wir Mädels hatten sogar unser eigenes Haus. Nachdem wir die Gegend erkundet hatten, gab es auch schon Abendessen, was überraschend gut war. Danach versammelten sich alle Teilnehmer des Events auf einer riesigen Wiese. Um uns ein wenig besser kennenzulernen, machten wir einige Spiele. Okay, die waren alle mal mehr mal weniger lustig, aber letztendlich ist es auch ein wenig schwierig, über 200 Menschen auf einmal kennenzulernen. Nach einem „Speed-Dating“ machten wir unter dem Motto „Kataflau Kataflau Kataflau, i like to  Schumi Schumi Schumi, i like to Flauti Flauti Flauti“ eine Polonaise. Letztendlich wurde diese wegen eines Schachfreundes unterbrochen, der eigentlich gar nichts dafür konnte. Nachdem wir ungeduldig auf 22.30 Uhr warteten, hörten wir uns noch ein paar Lieder von der Band an, die dann spielte. Und dann ging es um 22.30 Uhr endlich ab ins Schwimmbad. Ja, wir hatten unseren Spaß. Ob es nun missglückte Rückwärtssaltos waren oder das „Bla-bla“ unter Wasser … Um 00.30 Uhr waren wir dann endlich wieder in unseren Häusern, um den Abend ausklingen zu lassen.
So, und wer jetzt denkt, es ist Wochenende und Frühstück um acht … da könnte man ja um neun auch noch hingehen: FALSCH! Denn so hatten wir auch gedacht. Aber wer rechnet schon damit, dass dann um 7.30 Uhr plötzlich das „Event Radio“ in voller Lautstärke verkündet: „Wer Frühsport machen will, kommt jetzt auf die Wiese.“ Okay, wir waren dann auch wach. Das Frühstück ließ dann auch nicht mehr länger auf sich waren und kurz darauf gingen die jeweils zweistündigen Kicks in die erste Runde. Während die einen zum Capoeira gingen, teilten sich die anderen in die Graffitti und Wahlenkicks ein. Das Thema Wahlen wurde neben dem Sport dieses Mal besonders hervorgehoben. Dem einen hat’s gefallen, dem anderen nicht, aber letztendlich war es doch ganz lustig. Nicht so trocken, wie Politik sonst ist. Bis zum Nachmittag hatten wir dann frei. Kickboxen, Singen, Tischtennis, Badminton, Sportmassagen… jeder konnte das machen, was er wollte. Dann startete die Zweite Runde der Kicks. Wieder war von Spiele spielen bis hin zu Sportarten im Sand oder im Wasser alles dabei.
Darauf folgte am Abend eine kleine Vorführung von allem Möglichen. Auch Amine, Laura, Kira, Betül, Sarah und Michelle trugen hierzu ihren Teil bei. Kübra spielte die Kamerafrau. Als erstes sangen Laura, Sarah, Kira, Michelle und einige andere Mädchen zwei Songs, die wir am nachmittags beim Singen einstudiert hatten. Danach folgte eine „Taekwondo“-Vorführung. Obwohl die Bühne viel zu klein war, versuchten wir es dann natürlich trotzdem: „Das passt schon.“ – „So will ich das hören!“ Laura begann mit der 11. Form. Danach folgt eine Musikform von Sarah und Michelle und zum Schluss zeigten Amine und Betül ihren Showkampf. Und tatsächlich: Sogar Amines Flugrolle ging nicht über die Bühne hinaus. Wir schaffen eben alles. :-)
Aber dann ging es sofort weiter, denn wenig später öffnete die Disco. Auch, wenn sie nicht sehr groß war, hatten wir alle richtig Spaß. Und wir sahen uns zum Teil das erste Mal richtig Tanzen – mit einigen Überraschungen. Um 01.30 Uhr war dann leider Discoschluss und wir mussten mit den anderen ins Haus. Aber auch beim „Kommando Pimperle“ spielen gab es einiges zu lachen. Besonders, wenn dann jemand anfängt, Songtexte zu summen und hinterher „Hakuna Matatta“ herauskommt. Alles in allem ein sehr gelungener Tag, auch wenn wir abends gedacht haben, unsere Füße fallen jeden Moment ab. Den ganzen Tag rumlaufen … das geht jedem an die Füße. Und an die Beine.
Am nächsten Morgen, gewappnet vor dem bösen Erwachen, kam es dann noch schlimmer als am Tag zuvor. Das „Event-Radio“ hielt sich auf Bitten mehrerer Teilnehmer etwas zurück und schrie nicht Minutenlang über den Platz, sondern ließ gute Musik laufen. Dabei hätte man ja auch gut wieder einschlafen können, wäre da nicht der Hahn im Korb gewesen. Obwohl wir schlauerweise abgeschlossen hatten, damit konnte wirklich keiner rechnen. Nichts Böses im Sinn machte eine von uns dem klopfenden Amine die Türe auf. Schlechte Idee. Wirklich, sehr schlechte Idee. Denn, warum auch immer, Amine kam mit einem dicken Grinsen im Gesicht ins Zimmer und fing dann gut gelaunt an, uns nacheinander zu wecken. Und nein, natürlich ohne Mitleid. Mit lautem Singen und „Aufstehen!“-Rufen wurden uns die Decken ohne Erbarmen weggezogen und die unten schlafenden wurden von den Betten geschubst. Ja, darauf hatte er sich schon tagelang gefreut, das wussten wir danach auch.
An dieser Stelle, Amine: Wir werden uns dafür rächen. Das kannst du glauben. Du kriegst das wieder! Irgendwann, wenn du nicht damit rechnest … :‘D
Nach dem Frühstück ging es schon ans „Taschen-Packen“. Dann setzten wir uns alle zusammen und besprachen das, was in den letzten zwei Tagen passiert war. Was hatte uns gefallen, was nicht? Und schließlich bekam jeder einen Luftballon, auf dessen Zettel wir unsere Wünsche schreiben konnten. Alle zusammen ließen wir die Ballons steigen. Als Abschluss des diesjährigen Events.
Zum Abschluss bleibt zu sagen: Uns allen hat es wirklich gut gefallen. Es war ein einzigartiges Wochenende, an dem wir viel gelernt haben, andere Sportarten ausprobiert haben und viele neue Leute kennen gelernt haben. Und wir hatten jede Menge Spaß. Wir sind uns einig: Nächstes Jahr werden wir wieder alle gemeinsam dorthin fahren. Vielleicht bieten wir ja dann sogar für andere Taekwondo an…

Michelle Augustin

Hier die Bilder

 

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